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10 min read • Mar 08, 2026
Nach einem langen Weg in der CRM-Branche fand ich 2019 meinen Einstieg bei BE-terna. Seit 2010 war ich bei einem CRM-Hersteller tätig und durchlief verschiedene Stationen – von der Vertriebsassistenz über den Vertrieb bis hin zum Pre-Sales. Nach fast neun Jahren entschied ich mich, einen neuen Weg einzuschlagen. Durch einen glücklichen Zufall wurde ich von einer Kollegin auf eine Position im Bereich Pre-Sales bei BE-terna angesprochen. Dort bestand Bedarf in der CRM Business Linie, und nach einigen Gesprächen startete ich schließlich als Head of Pre-Sales.
Kurz nach meinem Einstieg stellte die Corona-Pandemie alles auf den Kopf und wir mussten uns schnell auf neue Arbeitsweisen einstellen. In dieser Zeit wurde mir zusätzlich die Rolle des Head of Sales angeboten, die ich zwei Jahre lang parallel zu meiner Pre-Sales-Funktion übernommen habe. Durch diese Zusammenarbeit mit dem Vertriebsteam sind wir auch heute noch eng verbunden.
Im Jahr 2022 habe ich die Rolle als Business Line Managerin für CRM übernommen und damit die volle Verantwortung für die strategische und operative Weiterentwicklung dieser Business Line getragen. Es war eine spannende Wachstumsphase, in der wir unser Portfolio weiterentwickelt und das Team weiter gestärkt haben.
Im Jahr 2025 erhielt ich eine weitere außergewöhnliche Möglichkeit: die operativen Einheiten in der DACH-Region bei BE-terna zu übernehmen. Dieser Schritt markierte die nächste Etappe meiner beruflichen Entwicklung. Mein Verantwortungsbereich ging damit über CRM hinaus und bot mir die Chance, zur operativen Exzellenz und zur Zusammenarbeit über mehrere Business Areas hinweg beizutragen. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, und freue mich darauf, gemeinsam mit unseren Teams die Zukunft unseres Unternehmens aktiv zu gestalten.
Schon früh kam ich durch die ersten Heimcomputer mit Technologie in Berührung – angefangen mit einem Commodore 64 bis zu meinem ersten eigenen PC, einem 386er, der damals eine echte Besonderheit war. Diese Erfahrungen haben meine Begeisterung für IT geprägt.
In der Schule lag mein Fokus allerdings nicht auf IT, sondern eher auf Sprachen. Englisch und Französisch fielen mir leicht, und das sprachliche Talent ließ mich eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin wählen. Neben Englisch und Französisch kam noch Spanisch hinzu, kombiniert mit einem BWL-Anteil. Nach meiner Ausbildung orientierte ich mich zunächst mit Nebenjobs und begann dann 2005 in der Medizintechnikbranche.
Mein beruflicher Weg nahm eine abrupte Wendung, als ich in einen schweren Autounfall verwickelt wurde. Der Unfall war lebensverändernd und führte dazu, dass ich einige Jahre aus dem Berufsleben ausschied. Während meiner Rehabilitation entdeckte ich jedoch eine neue Leidenschaft, die Webprogrammierung. Ich beschäftigte mich mit PHP, Datenbanken wie SQL und begann, kleine Online-Spiele zu programmieren. Dieser neue Fokus brachte mich schließlich zurück ins Berufsleben.
Durch eine glückliche Fügung fand ich dann die Stelle in der Vertriebsassistenz bei einem CRM-Hersteller. Dort erlebte ich die Entwicklung von papierbasierten Akten hin zu digitalen Kundenmanagementsystemen. Als ich sah, wie ein Kunde anrief und sein Datensatz automatisch im System angezeigt wurde, verstand ich die Bedeutung von CRM und war begeistert von der Technologie, die eine transparente Kundenkommunikation ermöglicht.
Dieser Moment war entscheidend – von da an wusste ich, dass die IT-Branche mein Weg ist. Seitdem habe ich mich mit Leidenschaft weiterentwickelt und arbeite heute mit großer Begeisterung in diesem Bereich.
Auf meinem beruflichen Weg gab es natürlich Herausforderungen und Hürden zu bewältigen. Doch nie hatte ich das Gefühl, dass diese Schwierigkeiten auf mein Geschlecht zurückzuführen wären. Karrierewege sind selten geradlinig, und oft gehören Umwege und Rückschläge dazu. Für mich spielte es dabei nie eine besondere Rolle, als Frau in der IT-Branche tätig zu sein.
Ich bin kein großer Fan davon, Menschen nach Geschlecht zu unterscheiden. Letztendlich sind wir alle Menschen.
Für mich stehen die Fähigkeiten und Kompetenzen jedes Einzelnen im Vordergrund.
Ich bin überzeugt, dass wir als Gesellschaft davon profitieren, wenn wir aufhören, Menschen anhand traditioneller Geschlechterrollen zu bewerten.
Zwar weiß ich, dass andere Frauen vielleicht andere Erfahrungen gemacht haben und auf Vorurteile oder gar Diskriminierung gestoßen sind, doch für mich stand immer der Mensch und seine Fähigkeiten im Mittelpunkt. Ich hoffe, dass wir uns in Zukunft noch mehr von alten Geschlechterrollenbildern lösen und den Menschen als Individuum betrachten, mit dem Fokus auf dem Können und der Expertise und nicht darauf, welches Geschlecht man hat.
Mein Tipp für Frauen, die eine Karriere in der IT anstreben, ist, sich über die eigenen Grenzen bewusst zu werden und klar zu kommunizieren, wo diese Grenzen liegen. Es ist wichtig, dass wir unsere Stärken wie Empathie und Kontaktfreudigkeit einbringen – Eigenschaften, die oft als Stärken von Frauen in Führungsrollen geschätzt werden. Doch genau diese Nähe kann auch dazu führen, dass Grenzen verschwimmen. Daher sollte jede Frau für sich einen Mittelweg finden, um Nähe und Professionalität im Gleichgewicht zu halten.
Zudem sollten Frauen im Beruf klare Grenzen setzen, insbesondere wenn es um unangebrachte Kommentare oder Anspielungen geht. Es ist essenziell, solche Vorfälle direkt anzusprechen und, wenn nötig, an die Personalabteilung weiterzugeben. Ich bin überzeugt, dass klare Grenzen und konsequentes Handeln entscheidend für ein respektvolles Miteinander sind. Bei BE-terna habe ich erlebt, dass solche Themen ernst genommen und schnell adressiert werden.
Darüber hinaus ist es ratsam, sich Unternehmen zu suchen, die sich von patriarchalen Strukturen abwenden und auf eine offene, respektvolle Kultur setzen. In solchen Unternehmen wird jede Person unabhängig vom Geschlecht geschätzt und gefördert – so, wie es meiner Meinung nach sein sollte. In einer solchen Umgebung wird man nicht nur die „Quotenfrau“, sondern kann authentisch wachsen und Karriere machen.
BE-terna unterstützt Frauen – und generell alle Mitarbeitenden – in der IT mit einer flexiblen Arbeitskultur, die auf Vertrauen und Verständnis basiert. Eine wichtige Maßnahme ist dabei das Flexwork-Modell. Dieses ermöglicht Eltern und Personen mit privaten Verpflichtungen, ihre Arbeitszeiten flexibel zu gestalten. So kann ich beispielsweise nachmittags meine Tochter abholen und abends ein paar Stunden weiterarbeiten, wenn nötig. Diese Freiheit erleichtert es mir, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen.
Ich bin als Frau in einer Management-Position tätig, leite einen Geschäftsbereich und habe ein intensives Privatleben mit zwei Kindern und drei Hunden. In anderen Unternehmen könnte es in einer solchen Position schwierig sein, wenn unvorhergesehene private Verpflichtungen auftreten. Bei BE-terna erlebe ich hingegen eine Kultur, die ein Verständnis für solche Situationen zeigt, unabhängig davon, ob es um Kinder, Haustiere oder persönliche Notfälle geht. Auch in herausfordernden privaten Situationen im letzten Jahr habe ich bei BE-terna stets Verständnis und Vertrauen erlebt.
Diese vertrauensvolle und flexible Kultur bei BE-terna ermöglicht es Frauen, auch in verantwortungsvollen Positionen Beruf und Privatleben zu vereinen. Es ist eine Kultur, die mir immer wieder zeigt: „Mach dein Ding, wir vertrauen dir.“
Die Unternehmenskultur bei BE-terna ist geprägt von einem tiefen Verständnis für Diversität, Chancengleichheit und den Wert des Lebens außerhalb der Arbeit. Hier wird der Mensch als Ganzes gesehen, mit all seinen Bedürfnissen, und das prägt den Umgang miteinander – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder körperlichen Einschränkungen. Ich selbst spüre gelegentlich die Nachwirkungen meines Unfalls, und auch das wird respektiert. BE-terna ermöglicht, dass wir uns gegenseitig als Menschen wertschätzen und nicht nur als Arbeitskräfte.
Der Schlüssel zum Erfolg dieser Kultur ist das Verständnis, dass das Leben nicht immer perfekt mit der Arbeit vereinbar ist. Dieser Ansatz zeigt sich nicht nur in flexiblen Arbeitsmodellen wie Flexwork, sondern auch in der Haltung, die das Unternehmen prägt: Es ist selbstverständlich, dass es ein Leben neben der Arbeit gibt, und dieses auch respektiert wird.
Traditionelle Rollenbilder passen nicht mehr in die heutige Arbeitswelt.
Entscheidend sind Leistung, Engagement und individuelle Kompetenzen – nicht Geschlecht oder Lebenssituation.
Ein Beispiel, das zeigt, wie BE-terna mit solchen Situationen umgeht, ist eine meiner Mitarbeiterinnen, die nach der Elternzeit wieder zurückkehrte, nun jedoch erneut schwanger ist. Natürlich ist das organisatorisch eine Herausforderung, aber gleichzeitig auch eine Freude, sie in ihrem privaten Glück zu unterstützen. Ich weiß, dass sie eine wertvolle Mitarbeiterin ist und nach der Elternzeit gestärkt zurückkehren wird. Es geht darum, Arbeit und Leben nicht als gegensätzliche Pole zu sehen, sondern beides zu akzeptieren und zu unterstützen.
Mein Führungsstil ist stark von flachen Hierarchien und einer offenen Kommunikation geprägt. Mir ist wichtig, dass jedes Teammitglied sich gehört und respektiert fühlt und dass wir gemeinsam an Problemlösungen arbeiten.
Ich lege viel Wert auf Empathie und darauf, für die Anliegen und Herausforderungen meiner Mitarbeitenden Verständnis zu zeigen.
Führung bedeutet für mich nicht Härte, sondern authentisch zu bleiben und die eigenen Stärken einzubringen.
Für Frauen in Führungspositionen sehe ich es als essenziell an, die eigene Stärke und Empathie zu nutzen, anstatt sich an veralteten Rollenbildern zu orientieren.
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