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Poloplast macht Prozesse sichtbar mit Process Mining
5 min read • Apr 15, 2026
Nicht jede Ankündigung ist sofort relevant. Entscheidend sind die Funktionen, die Planung, Zusammenarbeit und Entscheidungen messbar verbessern.
Aus unserer Projekterfahrung zeigen sich aktuell vier Entwicklungen, die für Manufacturing Unternehmen besonders relevant sind.
Ein zentraler Fortschritt liegt in der verbesserten Integration von Produktions-, ERP und externen Daten. Microsoft stellt dafür ein erweitertes Datenmodell bereit, das auch kundenspezifische Daten aus anderen Systemen einbindet.
Das bedeutet konkret: Produktionskennzahlen lassen sich direkt mit Finanz und Supply Chain Daten verknüpfen. Daten aus MES oder anderen Systemen können in Analysen integriert werden, ohne zusätzliche Aufbereitung.
Für produzierende Unternehmen entsteht dadurch ein klarer Vorteil. Entscheidungen basieren nicht mehr auf isolierten Daten, sondern auf einem konsistenten Gesamtbild. Gleichzeitig reduziert sich der manuelle Aufwand für Reporting und Analyse deutlich.
Gerade in der Prozessfertigung ist das entscheidend. Erst die strukturierte Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen macht Transparenz überhaupt möglich.
Der größte Hebel liegt nicht im Zugriff auf Daten, sondern in ihrer sinnvollen Nutzung.
Mit der Supplier Engagement App bringt Microsoft konkrete Verbesserungen in der Zusammenarbeit mit Lieferanten.
Beschaffungsfachleute können Lieferantenbeziehungen zentral über alle Gesellschaften hinweg steuern. Die Anwendung bietet eine strukturierte Kommunikation direkt im ERP, inklusive Anhängen und Terminabstimmungen. Gleichzeitig entsteht eine vollständige Sicht auf die Lieferantenperformance.
Ein integriertes Lieferantenportal verbessert zusätzlich das Onboarding und die laufende Zusammenarbeit. Prozesse rund um Angebotsanfragen, Bestellungen und Rechnungen werden durchgängig digital abgebildet.
Für produzierende Unternehmen bedeutet das weniger Abstimmungsaufwand und mehr Transparenz. Lieferanten lassen sich gezielter steuern, Risiken werden früher sichtbar und die Stabilität der Supply Chain steigt.
Zusammenarbeit wird nicht nur digitaler, sondern vor allem verbindlicher.
Im Supply Chain Management bringt die Release Wave mehrere konkrete Verbesserungen für Planung und Termintreue.
Neue Funktionen analysieren den Zusammenhang zwischen Preisen und Nachfrage deutlich genauer. Dadurch lassen sich realistischere Planungsszenarien erstellen und Überbestände sowie Engpässe reduzieren.
Ein stabilerer Capable to Promise Ansatz sorgt dafür, dass bestätigte Liefertermine besser abgesichert werden. Das erhöht die Termintreue gegenüber Kunden, sowohl in der Projektfertigung als auch in der Serienproduktion.
Auch im Lager entstehen konkrete Effizienzgewinne. Optimierte Pickprozesse, automatisierte Bestandsumbuchungen und die Unterstützung moderner Technologien wie Hands free Scanning verbessern die Abläufe im Warehouse.
Für produzierende Unternehmen bedeutet das vor allem eines: mehr Planungssicherheit und eine höhere Verlässlichkeit gegenüber Kunden.
Der Unterschied zeigt sich nicht in der Planung selbst, sondern in der Einhaltung.
Die Weiterentwicklungen in Dynamics 365 Sales, Customer Service, Contact Center und Field Service bringen konkrete Verbesserungen in der täglichen Arbeit.
Im Vertrieb unterstützt Künstliche Intelligenz bei der Priorisierung von Verkaufschancen und liefert konkrete Handlungsempfehlungen. Informationen aus E Mails und Meetings stehen direkt im Kontext zur Verfügung.
Im Service werden Kundenanliegen automatisch erkannt und strukturiert verarbeitet. Case Management, E Mail Bearbeitung und Wissensmanagement greifen ineinander und reduzieren manuellen Aufwand.
Auch im Außendienst verbessert sich die operative Steuerung. Einsatzplanung, mobile Nutzung und die Verzahnung mit anderen Prozessen werden deutlich effizienter.
Für produzierende Unternehmen bedeutet das schnellere Reaktionen auf Kundenanfragen und eine bessere Abstimmung zwischen Vertrieb, Service und operativen Bereichen.
Kundeninteraktion wird Teil der durchgängigen Prozesssteuerung.
Die Release Wave 1 2026 zeigt eine klare Entwicklung. Dynamics 365 wird zunehmend zu einer integrierten Plattform, die Daten, Prozesse und Zusammenarbeit verbindet.
Für produzierende Unternehmen entsteht der größte Mehrwert dort, wo konkrete Funktionen ineinandergreifen:
Unternehmen, die diese Entwicklungen gezielt nutzen, verbessern nicht nur ihre Systeme. Sie schaffen eine stabilere Planung, schnellere Entscheidungen und eine bessere Steuerung im Tagesgeschäft.
Technologie-Updates schaffen nur dann Mehrwert, wenn sie in konkrete Verbesserungen für das Unternehmen übersetzt werden. Genau hier kommt es auf den richtigen Implementierungspartner an.
Sie möchten das Potenzial von Dynamics 365 in Ihrer Produktion voll ausschöpfen? Finden Sie die passende ERP-Lösung für Ihre Anforderungen.
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