Schöffel Sportbekleidung GmbH

 

Als einer der führenden Hersteller für Ski- und Outdoorbekleidung im deutschsprachigen Raum und in weiten Teilen Europas stellt sich Schöffel täglich organisatorischen Herausforderungen. Zudem erfordern schnelle Trends am Fashionmarkt kurze Reaktionszeiten. Ein neues integriertes ERP-System mit moderner Architektur und Oberfläche musste gefunden werden. Ein agiler Ansatz als flexible und skalierbare Lösung sollte schnelle Ergebnisse im produktiven Betrieb liefern.

 

Abläufe werden neu gedacht und optimiert

 

BE-terna bietet mit BE-Fashion die perfekte Ausgangsbasis für ein agiles Vorgehen. Bereits nach wenigen Monaten Laufzeit wurden die ersten Module produktiv eingesetzt. Begonnen wurde mit der Migration der Stammdaten und Inbetriebnahme der Schnittstelle zum PDM-System (Koppermann TexDefine). Darauf folgte die Umsetzung der Lösung zur Auftrags-erfassung und in weiteren Schritten der produktive Einsatz weiterer Module für Disposition, Einkauf und Logistik. Der Mehrwert bei diesem Vorgehen war schnell erkannt. Die End-User konnten das System im produktiven Betrieb Schritt für Schritt kennen und schätzen lernen. Der sonst oft zu erwartende «Big Bang» bei einer Inbetriebnahme verpuffte ganz einfach. Die Mitarbeiter bei Schöffel bescheinigen: „Es ist der richtige Schritt, um effizienten Wettbewerb zu liefern. Abläufe werden neu gedacht und optimiert.“ 

 

Nichts ist so beständig wie der Wandel

 

Bedingt durch organisatorische Modifikationen innerhalb der Schöffel Sportbekleidung GmbH kamen einige unerwartete Herausforderungen in das laufende Projekt. Ob nun die Standortänderung des Rohwarenlagers oder die Kooperation mit externen Dienstleistern, kurzfristige Änderungen erfordern schnelles Handeln. Die Implementierung entsprechender Schnittstellen und weiterer hoch automatisierter Logistikprozesse führten zu den gewünschten Ergebnissen innerhalb der geplanten Projektlaufzeit.

Jan Hülbig, Leiter der Organisation / IT bei Schöffel, erläutert: „Das Projekt «Navision» startete damit, dass unser Rohwarenlager von Schwabmünchen nach Ungarn verlagert wurde. Mit dem bisherigen System war es nicht möglich, das Lager über die Distanz zu steuern. Dadurch wurde es notwendig, dass der Umstieg auf Microsoft Dynamics NAV (vormals Navision) beschleunigt wurde. Innerhalb von nur sechs Monaten liefen die Auftragserfassung, die Produktionsauftragserstellung und die vollautomatische Bereitstellung der Rohware über eine Schnittstelle zum ungarischen Lager. Im gesamten Projektverlauf setzten wir auf agiles Projektmanagement. Es umfasst unterschiedliche Methoden, die vor allem auf Flexibilität und Anpassung setzen. Statt ausführlicher und umfangreicher Planung wird die schnelle Abstimmung im Team gefordert und auch gelebt. Entscheidend ist, dass ein Team sich selbst organisieren kann und darf und dass es interdisziplinär zusammengesetzt ist, sodass unterschiedliche Kompetenzen zusammenarbeiten. Das haben alle Beteiligten bestens umgesetzt.“

 

Eine unbürokratische und erfolgreiche Zusammenarbeit

 

Alexander Schießler, Head of Logistics bei Schöffel, zeigt sich ebenfalls begeistert und ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit BE-terna war unbürokratisch und erfolgreich. Dank einer klar definierten Planung und einer engen Teamarbeit während der Umsetzung, konnte der Zeitplan eingehalten und die ersten individuellen Anpassungen zum Go-Live realisiert werden.“

Axel Sehm, Projektleiter der BE-terna, Leipzig: „Ein ERP-Projekt erfordert eine lang andauernde, hohe Motivation von allen Projektmitgliedern. Die Beteiligung der Schöffel Key User, ihr visionäres Denken und die gleichzeitige Fokussierung auf das Wesentliche hat mich immer wieder begeistert.“ Schöffel und BE-terna, Leipzig (ehemals BEDAV GmbH) blicken auf eine „konstruktive, vom Erfolg gekrönte, Partnerschaft“ zurück, die im Jahr 2015 begann und dank gestaffeltem Go-Live, statt «Big Bang», zu einem erfolgreichen Projektabschluss führte.

Lösungen

Das Unternehmen

  • Branche: Großhandel mit Outdoor- und Skibekleidung
  • Sitz: Schwabmünchen, Bayern
  • Mitarbeiter: 200
  • Website: www.schoeffel.de

Obwohl Schöffel bereits 1804 als Textilhandel gegründet wurde, steckt es nach wie vor voller junger Ideen: Tradition und Moderne sind bei Schöffel keine Gegensätze, sondern die Wurzeln des Erfolgs. Das Familienunternehmen gehört zu den Marktführern im Bereich funktioneller Sportbekleidung. Es bekennt sich zur eigenen Herkunft, der Region und den Mitarbeitern. Schöffel ist eines der wenigen großen Bekleidungsunternehmen in Deutschland, das noch Schneider ausbildet und die gesamte Kollektion vom Entwurf bis hin zur Serienreife im Haus entwickeln lässt. Die Unternehmensgruppe gliedert sich in die Marke Schöffel und den Bereich Professional Wear. In beiden Geschäftsfeldern stehen die Zeichen auf Wachstum und Internationalität. Am Standort Schwabmünchen werden rund 200 Mitarbeiter beschäftigt.