Innsbruck · 20.12.2018

BE-terna unterstützt den Notfall-Fonds von Ärzte ohne Grenzen

Mit unserer diesjährigen Weihnachtsspende unterstützen wir den Notfall-Fonds von Ärzte ohne Grenzen. Bei der Spendenübergabe informierte uns Frau Bedner, die selbst bei mehreren Einsätzen als Krankenschwester vor Ort aktiv war, über ihre Erfahrungen und aktuelle Hilfseinsätze wie das Ebola-Projekt in der Demokratischen Republik Kongo und beantwortete geduldig alle unsere Fragen zur Arbeit bei Ärzte ohne Grenzen.

Alle Infos zur Spendenaktion unter https://www.aerzte-ohne-grenzen.at/xmas-firmen

Aktuelles Projekt: Die Ebola-Nothilfe in der Demokratischen Republik Kongo

Nach der großen Ebola Epidemie im Jahr 2014 kämpfen Teams von Ärzte ohne Grenzen in der Demokratischen Republik Kongo seit Wochen erneut gegen die tödliche Epidemie. Im Wettlauf gegen die Zeit errichten sie Behandlungszentren, bilden medizinisches Personal aus und starten Impfkampagnen mit dem weltweit ersten Ebola-Impfstoff.
 

 

Ebola ist wieder zurück

Ebola ist eine durch Viren ausgelöste hochgefährliche Erkrankung. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Zu den Symptomen zählen hohes Fieber, Erbrechen und Blutungen. Es existiert keine Behandlung gegen Ebola Viren, die Erkrankten müssen isoliert und alle Kontaktpersonen überwacht werden.Im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo ist es Anfang August 2018 zu einem Ausbruch der Epidemie gekommen. Die betroffene Region Nord-Kivu ist dicht besiedelt, liegt an der Grenze zu Uganda und ist gleichzeitig Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Gruppen. Aufgrund der äußerst schwierigen Sicherheitslage ist jegliche Hilfsleistung gefährlich und schwierig. 

Die Teams von Ärzte ohne Grenzen haben Mitte August ein Behandlungszentrum in Mangina, dem Epizentrum des Ebola-Ausbruchs, eröffnet. Gleichzeitig haben sie ein Isolationszentrum in Beni und ein Transitzentrum in Makeke errichtet. Insgesamt sind 337 Ärzte ohne Grenzen Mitarbeiterinnen und –mitarbeiter vor Ort im Einsatz gegen Ebola. Sie führen Informationskampagnen innerhalb der Bevölkerung durch, bilden lokales medizinisches Personal aus, führen Schutzimpfungen mit einem neuen, von Ärzte ohne Grenzen mitentwickelten Impfstoff gegen Ebola durch und behandeln Patientinnen und Patienten in unseren Ebola-Zentren.

 

 

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