Raiffeisenbank Kroatien: Mehr Zeit für Analysen und weniger Zeit für Datenaufbereitung mit Qlik Sense
Case Study

Raiffeisenbank Kroatien: Mehr Zeit für Analysen und weniger Zeit für Datenaufbereitung mit Qlik Sense

4 min read Nov 29, 2020

Die Raiffeisenbank Austria d.d. Zagreb (RBA) nahm 1994 als erste mit ausländischem Kapital finanzierte Bank in Kroatien ihr Geschäft auf. Als hundertprozentige Tochter der Raiffeisen Bank International mit Sitz in Wien gehört die RBA einer starken internationalen Finanzgruppe an.

Die RBA bietet ihren Kunden über die Raiffeisen Gruppe in Kroatien, die neben der Bank auch eine Bausparkasse, eine Rentenfonds-Verwaltungsgesellschaft, eine Rentenversicherungsgesellschaft, Raiffeisen Invest und Raiffeisen Consulting umfasst, eine umfassende Palette an Bankleistungen und sonstigen Finanzleistungen. Die Raiffeisen Gruppe ist der einzige Finanzdienstleister in Kroatien, der eine vollständige Palette an Rentensystemleistungen, sogenannte Fonds des 2. und 3. Pfeilers, sowie eine Rentenversicherungsgesellschaft, die die erste und bis heute die einzige in Kroatien eingetragene Gesellschaft dieser Art ist, anbietet.

Die Raiffeisenbank Austria d.d. Zagreb verfügt über 66 Filialen in 36 kroatischen Städten.

Kein konsolidierter Ansatz zur Datenintegration

Die Gespräche mit RBA begannen mit den Vertriebsabteilungen für Privat- und Unternehmenskunden und die größte Herausforderung war eine geringe Datenintegration. Die meisten zur täglichen Entscheidungsfindung benötigten Daten befanden sich in einem Datenlager, was die Verbindung zu Datenquellen erleichterte. Jedoch oblag ein Teil der Datenmodellierung und des Wranglings einer Business Intelligence-Abteilung oder manchmal sogar Fachnutzern auf täglicher oder monatlicher Basis.
Dass sowohl in den Privat- als auch den Unternehmenskundenabteilungen Excel das Werkzeug für den Entscheidungsfindungsprozess war, brachte üblicherweise zusätzliche Prozessherausforderungen mit sich.

Verkürzung der Zeitspanne zwischen Datenaufbereitung und umsetzbaren Erkenntnissen

Das Projekt wurde von der BI-Abteilung zusammen mit einem CFO getragen, und das Hauptziel aus BI-Sicht war die Übertragung der täglichen und monatlichen Abfragen an die Fachnutzer, indem ihnen ermöglicht wird, mehr Fragen selbst zu beantworten. Aus Sicht der Fachnutzer bestand ein wesentliches Ziel außerdem darin, die Datenaufbereitung zu beschleunigen und über eine fortlaufend aktualisierte Anwendung zu verfügen, so dass sie sich nur auf die Analyse konzentrieren können. Als Nebenwirkung konnten die Nutzer einige Fragen, die zuvor bei der Analyse der Daten im Pivot-Tabellenformat eventuell nicht aufgeworfen wurden, beantworten. Man erhoffte sich, dieser Aspekt würde durch die Verwendung der Lösung über mehrere Monate einen Mehrwert schaffen./de/plattformen/qlik
Die Qlik-Plattform hat uns wirklich dabei geholfen, den Zeitaufwand für die Berichterstellung in meiner Abteilung um beinahe 80 % zu verringern, und hat die Arbeit von repetitiven Aufgaben, wie Datenzusammenführung und -bereinigung und Erstellung riesiger Excel-Berichte, hin zur Verbesserung der Datenqualität verlagert.

Leiter der BI-Abteilung, Raiffeisenbank Austria d.d.

Ein zusätzliches Nebenziel war die Einführung der gleichen Datenanalyse-Plattform, da der Hauptsitz in Österreich Qlik umfassend einsetzt, und die konzerninterne Kommunikation und Berichterstattung zum Großteil über die Qlik-Plattform erfolgte.
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Integration aller wesentlichen Informationen mit Qlik Sense

Im Laufe des Projekts wurden zwei Hauptanwendungen bereitgestellt – eine für das Privatkundenteam und eine für das Unternehmenskundenteam. Ziel war die Integration aller wesentlichen Informationen zu Krediten und Darlehen sowie einiger spezifischer KPI. Zur Unterstützung der Nutzer während des Einführungsprozesses wurde außerdem ein Nprinting-Bericht in einer vordefinierten Excel-Vorlage erstellt und per E-Mail verschickt. Er enthielt die wesentlichen Informationen, die keinen Drilldown und keine Interaktivität wie in den „Qlik Sense“-Selbstbedienungsanwendungen erforderten.
Qlik hat den Aufwand für die tägliche Berichterstellung im Grunde auf 0 Minuten reduziert. Und das Gleiche gilt für alle wiederkehrenden Standardberichte. Es hat auch die Entwicklung vereinfacht, so dass mein Team nun Anforderungen verschiedener Abteillungen innerhalb von Stunden statt von Wochen angehen kann.

Leitender BI-Designer, Raiffeisenbank Austria d.d.

Die wahren Vorteile des richtigen BI-Werkzeugs

Einige der Hauptvorteile lassen sich in zwei Gruppen einteilen – Beschleunigung der Datenaufbereitung und bessere (und häufigere) Zugänglichkeit der Daten für eine Vielzahl an Entscheidungsträgern.
  • Monatliche Berichte waren ein Teil der Retail Reports, und dank dieser Umstellung kann die Bank einen Teil der Daten auf 10-Tages-Basis analysieren, weil der Datenaufbereitungsprozess weggefallen ist.
  • Der Tagesbericht umfasste auch 2 Berichte, die jeden Morgen erstellt und an zahlreiche Nutzer verschickt werden mussten; diese werden jetzt früh morgens automatisch per E-Mail verteilt.
  • Durch all dies wurden 3 VZÄ von Aufgaben wie Datenerhebung und -zusammenführung, Berichterstellung und Excel-Verwaltung befreit, was einen effizienteren Personaleinsatz ermöglicht.
  • Da Qlik so einfach zu verwenden ist, war ein weiterer Nebeneffekt der Vorstoß zur Schulung eines B-1-Levels in der Verwendung, so dass möglichst viele Antworten selbst gegeben werden konnten.

Was kommt als nächstes?

Eine bereitgestellte Lösung fand bei den Nutzern großen Anklang, und derzeit warten einige andere Abteilungen auf die Automatisierung ihrer Berichterstattung. Bei RBA gibt es auch zwei Leute im internen Team, die für den First-Level-Support und die Entwicklung neuer Anwendungen für andere Abteilungen zuständig sind. Im Grunde besteht das Hauptziel darin, die gesamte sich wiederholende Berichterstattung in Qlik zu verlagern, um bei der Daten- und Berichterstellung Zeit zu sparen.

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Über den Autor

Milan Listeš

Customer Landing Manager